11‘000 Langläufer per Engadin Bus an den Start des „Engadiners“


  

Es ist der zweite Sonntag im März. Ab 8.40 h wird in Maloja zum 43. Engadin Skimarathon gestartet. Von überall her sind sie angereist, aus 32 Nationen, aus der ganzen Schweiz. Alle sportlich und warm gekleidet, mit ihrem besten Paar Ski und dem Effektensack in der Farbe ihres Startsektors. Aber noch mehr haben sie gemeinsam: Sie wollen oder müssen alle zur exakt gleichen Zeit reisen und sie kommen auf dem Weg nach Maloja am Umsteigeort Bahnhof St. Moritz und am Engadin Bus nicht vorbei.

Die Betriebsleitung des Engadin Bus führt und koordiniert deshalb über zwei Tage eine Art Busholding ad hoc. Man hat grosse Erfahrung, man ist bereits zum elften Mal als Partner des Engadin Skimarathons dabei. Gegen 50 Gelenk- und Solobusse von insgesamt acht Busunternehmen, einige aus dem Tal andere aus dem Unterland, bringen sich in der Vornacht  für den speziellen Frühdienst in Stellung. Dann ist es 6 Uhr, auf los geht’s los. Gefüllt wird ein Bus nach dem Anderen. Die meisten Shuttle-Busse schaffen St. Moritz – Maloja retour zwei  Mal. Um 8 Uhr fahren die letzten Kurse, mit den Langschläfern oder Spätstartenden, zusätzlich noch mit Zuschauern und Angehörigen. Aus der Fahrgastinformation in den Bussen ertönen praktische Tipps und Hinweise, wie es nach der Türöffnung auf dem Weg zum Start weitergeht. In diesem Jahr konnten wir wieder über 11‘000 Fahrgäste innert rund zwei Stunden nach Maloja transportieren.

Die Teilnehmertransporte gingen ohne spezielle Vorkommnisse über die Strassen, nicht zuletzt dank der grossen Disziplin der Langläufer.